Besonders für Allergiker spielt die Eigenschaft, ob ein Hund haart oder nicht, eine große Rolle. Dabei sind die Hundehaare an sich nicht der direkte Auslöser der allergischen Reaktion sondern vielmehr die Hautschuppen oder der Speichel des Hundes. Über die Haare, die ein Hund verliert, werden diese überall verteilt, weshalb ein stark haarender Hund für Allergiker besonders ungeeignet ist. Es gibt einige Hunderassen, die im Vergleich zu anderen relativ wenig oder fast gar nicht haaren. Dazu zählen unter anderem Pudel, einige Wasserhunde (spanischer, portugiesischer, französischer), Terrier (besonders die kurzhaarigen), Malteser.
In der Züchtung wurde nun versucht die Eigenschaft des Pudels, so gut wie gar nicht zu haaren, mit denen anderer Rassen zu vereinen. Die Idee dahinter war, einen Blindenhund für Allergiker zu kreieren. Also kreuzte man einen Großpudel mit einem Labrador und so entstand der Labradoodle. Leider muss man sagen, dass bei den Pudelmischlingen Labradoodle, Goldendoodle, Cockapoo nie davon ausgegangen werden kann, dass diese nicht haaren und für Allergiker uneingeschränkt geeignet sind. Ob es mit dem neuen Gefährten Probleme wegen einer Tierhaarallergie gibt, erfährt man also nur, wenn man ihm eine Zeit lang wirklich nah auf die Pelle rückt.